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Seit dem 13. Jahrhundert sind in Mitteleuropa zweifellige Zylindertrommeln bekannt.
Im 16. Jahrhundert nimmt die Trommel an Größe beträchtlich zu, da ihr militärische Aufgaben übertragen werden und dazu eine größere Lautstärke notwendig wird (Landsknechttrommel). So sind die Trommeln etwa 60 bis 70cm hoch und haben einen Durchmesser von etwa 50cm.
Die kleine Trommel, früher aus Holz, wurde 1700 zur Friederzianischen Messingtrommel umgebaut. Ab 1854 tritt erstmals die Schraubenbespannung auf. Vorher wurden die Trommeln mit Seilen gespannt.
Durch die Jazzmusik angeregt, erhielt die kleine Trommel einen Mechanismus mit dem die Schnarrseiten vom Resonanzfell abgehoben werden können. Die kleine Trommel klingt dann dumpf und tief.
Eine wesentliche Verbesserung brachte die Erfindung der Kunststofffelle. Früher verwendete Felle aus gegerbter Kalbs- oder Eselshaut hatten den Nachteil, daß sie stark auf Witterungseinflüsse reagierten und nicht so stabil wie die heute verwendeten Kunstfelle waren. Auch die Schnarrseiten werden heute nicht mehr aus Darm hergestellt, sondern aus Messingfedern oder verchromten Stahlspiralen.
Durch den Einbau verschiedenartiger Dämpfer läßt sich der Klang der modernen Trommeln recht gut beeinflussen.